Stein sei ewig

Zwei Kleinkinder, allein erziehend, eine fiese Tagesmutter, ein anspruchsvoller Beruf mit nicht planbaren Arbeitszeiten sowie ein verständnisloser Vorgesetzter. Das ist die Alltagssituation von Kriminalkommissarin Bettina Boll vom K11, zuständig für die Aufklärung von Kapitalverbrechen in Ludwigshafen. Ihre Kolleginnen und Kollegen können in einem spektakulären Fall ermitteln. Boll hingegen erhält die Order, einen Bagatellfall aufzuklären, der viel Recherchen erfordert: In Lautringen wurde aus Schaukästen Plakate geklaut die Studenten fabriziert hatten. Ein Lausbubenstreich? Öffentlichkeitshascherei der Produzenten? Oder steckt mehr dahinter, wie der Chef durchblicken lässt? Bettina Boll findet den Diebstahl von Grafiken, Fotografien und Bilder zu untersuchen - deren Wert nicht einmal deklariert ist - schikanös. Sie meint die Definition von Kunst sei ohnehin eine Ermessens-frage. Im Lauf von Bolls Abklärungen in der Architekturabteilung der Uni von Lautringen, geschieht im Nebenraum ein eiskalter Mord. Das bringt die Kommissarin auf Trab.
Es ist das dritte Mal, dass Autorin Monika Geier Kommissarin Boll einen prickelnden Fall lösen lässt. Es geht neben der fesselnden Aufklärung der Tat, um unkonventionelles Rollenverständnis, komplizierte Beziehungen, witzige Facetten von Studentenleben und universitäres Geschehen in den Fachbereichen Architektur und Kunst.

Monika Geier, Stein sei ewig, Ariadne Krimi, Argument Verlag, 2003, 429 Seiten

1. Dezember 2004
Marianne de Mestral

Buchtitel: 
Stein sei ewig
AutorIn: 
Geier, Monika
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